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Evangelischer Kindergarten “Jesus und Zachäus” Bad Driburg
Familienzentrum - Integration bei erhöhtem Förderbedarf

Familienzentren in NRW 

Die Landesregierung von NRW hat beschlossen, flächendeckend Familienzentren in Tageseinrichtungen für Kinder aufzubauen. Dieser Ausbau hat am 1. August 2007 begonnen. Auch der Träger unserer Einrichtung wurde angeschrieben und aufgefordert, sich mit ihrem Kindergarten um die Weiterentwicklung zum Familienzentrum zu bewerben. Diese Bewerbung haben wir abgeschickt und kurze Zeit später den Auftrag bekommen, uns entsprechend zertifizieren zu lassen.

Mitte August 2008 erfolgte das Audit im Kindergarten und Anfang Oktober 2008 erhielten wir das Gütesiegel "Familienzentrum NRW" mit der Plakette und einer entsprechenden Beurteilung. 

 

Auszug aus "Das Gütesiegel Familienzentrum NRW" (Pädquis 07.03.2007):

"Das Ziel eines Familienzentrums ist die Bereitstellung von niederschwelligen Angeboten zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen über die Kindertageseinrichtung. Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz, in dem sie die Familien als Ganzes ansprechen und einen Lebensraum für Kinder und Familien bieten. Sie wenden sich an ALLE Familien in ihrem Umfeldund und eröffnen Zugänge für Menschen und Institutionen aus dem Sozialraum.

      Mit dem konzeptgebundenen Gütesiegel "Familienzentrum NRW" sollen insbesondere diejenigen Leistungen und Strukturen erfasst werden, die eine Tageseinrichtung für Kinder über die Wahrnehmung der für alle geltenden Kernaufgaben der Bildung, Erziehung und Betreuung hinaus als Familienzentrum qualifizieren. Das Gütesiegel umfasst daher vor allem Leistungen und Strukturen, die für die Bereitstellung eines niederschwelligen Angebots zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien wesentlich sind und in der Praxis nicht zum allgemeinen Standart von Tageseinrichtungen gehören. Darüber hinaus wurden einige Leistungen und Strukturen aufgenommen, die zwar in der Mehrheit aller Tageseinrichtungen vorhanden sind, aber eine Voraussetzung für die Realisierung der Ziele von Familienzentren bilden. Ein Beispiel ist die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die nicht ohne das Angebot eines Mittagessens denkbar ist." 

Um den vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir Kooperationsvereinbarungen und –verträge mit vielen Partnern geschlossen. Eine enge Zusammenarbeit ist mit  Grund- und Förderschulen, Beratungsstellen, Therapeuten, Behörden, Vereinen, Bildungsstätten und Ärzten schriftlich vereinbart.